Ausschuesse

Vor dem Meisterschaftsstart am 12. August standen und stehen zwei Runden im Krombacher-Kreispokal an. Pokalspielleiter „Kalla“ Schulze gab dazu bekannt, dass er die aktuellen Pokalrunden bis zum Halbfinale noch in der Hinserie der Meisterschaft abwickeln werde, Halbfinale und Endspiel dann in der Rückrunde. Schulze: „Die Begegnungen der letztjährigen Pokalrunde sind zufriedenstellend verlaufen mit den Frauen des BSV Heeren und bei den Männern mit dem TuS Wiescherhöfen als Sieger.“

Eberhard Petri, Vorsitzender des Kreis-Sportgerichts, musste sich in seinem Jahresbericht im letzten Spieljahr mit 63 Verfahren auseinandersetzen, drei weniger als im Jahr zuvor. In 15 Fällen erfolgte eine mündliche Verhandlung, sonsonsten wurde schriftlich abgeurteilt. Hauptsächlich anzuprangern waren wieder 40 Fälle gegen Schiedsrichter, wobei nicht nur nur Spieler, sondern auch Zuschauer  eine unrühmliche Rolle spielten. „Auffällig auch ein neuer Trend“, zeigte Petri auf, „denn in vier Fällen verließen Mannschaften das Spielfeld vorzeitig, weil sie vor allem mit Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden waren.“

Ulrich Ritter, Vorsitzender des Kreis-Jugend-Ausschusses, gratulierte noch einmal der Hammer SpVg zum Aufstieg der A- und C-Jugend in die Westfalenliga. Die B- Jugend des FC Overberge schaffte den Sprung in die Bezirksliga, ebenso die C-Jugend des Holzwickeder SC. So spielen jetzt 23 Vereine des Fußballkreises überkreislich. 400 Jugendteams befinden sich im Spielbetrieb. Um Fußball-Nachwuchs anzuzwerben sollte laut Ulrich Ritter in den Grundschulen und auch schon in den Kindergärten entsprechend Werbung betrieben werden.

18. September neuer Schiedsrichter-Anwärterlehrgang

Am 18. September findet ein neuer Schiedsrichter-Anwärterlehrgang statt. Darauf machte Torsten Perschke, Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses aufmerksam und bat die Vereine um Meldungen. Zwei neue Lehrwarte gibt es mit Lukas Sauer und Julian Brandt für Patrick Quoos und Chris Nielinger. Marco Schürmann ist in dem Amt verblieben. Trinkpausen dürfen nicht länger als eine Minute dauern und müssen nachgespielt werden, zitierte der „Schiriboss“ aus dem neuen Regelwerk. Beißen werde mit einem Feldverweis bestraft.

Michael Zahorodnyj, Altherren-Spielleiter, berichtete, dass im letzten Spieljahr 50 Prozent der angesetzten AH-Spiele ausgefallen sind. Er empfahl den Vereinen, angesetzte Spiele dann auf Kleinspielfeldern auszutragen, wenn ein Personalmangel ein „normales“ Spiel nicht zulassen würde.

21 Damenteams befinden sich auf Kreisebene im Spielbetrieb. Das gab Helmut Wagner, Staffelleiter der Frauen-Kreisligen, bekannt. Der Meister werde direkt aufsteigen. Die Hallen-Kreismeisterschaft ist für den 19./20. Januar 2019 in Niederaden terminiert.  Der PSV Bork ist in der kommenden Saison mit einer U19 als 2. Mannschaft im Spielbetrieb.

Ulrich Rolfink, Vorsitzender des Freizeit- und Breitensports im Kreis und zugleich auch Ehrenamtsbeauftragter, plädierte dafür, dass Ehrenamt auch weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen. Er verwies auf das Ehrenamtsfest am 5. Dezember, bat um Meldungen der Vereine für den DFB-Ehrenamtspreis und die Aktion Fußballhelden.

Als Staffelleiter werden in der kommenden Saison weiterhin folgende Personen fungieren:
A2 – Horst Weischenberg
B1 + B2 – Werner Conrads
C1 + C2 – Günter Wulf
A1 + D1 – Friedhelm Wittwer
D2 – Hans Heinrichsen
AH – Michael Zahorodnyj
Freundschaftsspiele – Christian Ritter.

Fair play-Preise wurden an nachstehende Vereine vergeben:
A1 – Hammer SpVg III
A2 – SG Massen
B1 – BV Hamm II
B2 – SuS Kaiserau III
C1 – Hammer SC III
C2 – SSV Mühlhausen III
D1 – TuS Uentrop III
D2 – GS Cappenberg III.

Am Schluss des kurzweiligen Staffeltages hielt Horst Weischenberg noch einmal einen Rückblick auf das verflossene Spieljahr in den Kreisligen. Dabei stellte er in der A1 die Dominanz der IG Bönen-Fußball heraus, die mit elf Punkten Vorsprung Meister wurde und schließlich über das Relegationsspiel den Sprung in die Bezirksliga schaffte. 25 Rote – und 31 Gelb/Rote Karten wurden verteilt. Ungeschlagen blieb der TSC Kamen in der A2 und hatte als Meister am Ende gar 18 Punkte Vorsprung. Im Aufstiegsrennen scheiterte der TSC zuerst an Bönen und dann im zweiten Anlauf an Alemania Scharnhorst. Hier gab es 28 Rote- und 45 Gelb/Rote Karten.
In der B1 war Meister SG Bockum-Hövel II nicht zu stoppen. In der B2 gab es lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Kamener SC und SuS Oberaden, das letztlich der KSC für sich entscheiden konnte und aufstieg. Über die Relegation schaffte es bekanntlich auch der SuS Oberaden.

Eintrag vom 08.08.2018 (Schulze)

Bild: Mit Urkunden und Ballgeschenken wurden die Meister der Kreisligen geehrt.