DFB-Nachwuchskonzept
Das flächendeckende System von Talentzentren der Lizenzvereine und den Stützpunkten des DFB-Talentförderprogramms
stellt sicher, dass jedes leistungswillige Talent in Deutschland auch tatsächlich erfasst und je nach aktuellem Können optimal
gefördert wird.
Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren dürfen sich angesprochen fühlen. Auf die enorme Zahl von 390 Stützpunkte
kommt man, weil eine größtmögliche Flächendeckung erreicht werden soll. Bei bundesweit rund 26000 Vereinen entspricht das durchschnittlich
etwa 70 Vereine pro Stützpunkt. Damit ist ein engmaschiges Netz geknüpft, das eine kompakte Sichtung ermöglicht. „Jedes Talent soll überall
die gleiche Chance haben, gesichtet und gefördert zu werden“, sagt Gerhard Mayer-Vorfelder. Etwa 16.000 Jugendliche profitieren jährlich
von der Sonderförderung profitieren. Um sie kümmern sich rund 1.200 lizenzierte Trainer. "Mit dem Talentförderprogramm möchte der DFB
talentierte Spieler durch ein qualitativ hochwertiges Training sowie fachlich geschulte Trainer frühzeitig sichten und ausbilden.
Gerade D-Junioren lernen anspruchsvolle Techniken besonders schnell", erklärte der ehemalige DFB-Jugendkoordinator Michael Skibbe.
Alle diese sportlichen Aspekte machen das Talentförderprogramm so wertvoll. Deshalb investiert der Deutsche Fußball-Bund pro Jahr
rund zehn Millionen Euro in das Projekt. Und das aus voller Überzeugung. Denn der ehemalige DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder
erklärte: "Es ist unsere Absicht, die Talentförderung zum bedeutendsten Schwerpunkt unserer Arbeit zu machen. Mit dem Talentförderprogramm
setzt der Deutsche Fußball-Bund ein Nachwuchskonzept in einer Dimension um, an die weltweit kein anderer Verband heranreicht."


